The BJE calendar…the story continues

***PLEASE SEE BELOW FOR ENGLISH***

Profilbild_Kay-schwarzweißHallo zusammen,

seit Längerem gab es kaum Neuigkeiten um den Berlin Jewish Events Calendar und kaum noch aktuelle Veranstaltungen. Aber das ist vorbei, der allseits sehr beliebte Kalender ist zurück!
Ich möchte mich den Lesern und Nutzern dieser Website und des BJE Kalender kurz vorstellen. Ich bin Kay und einigen von Ihnen noch als Vorstandsmitglied von Berlins größter unabhängiger jüdischer Studierendeninitiative Studentim e.V. bekannt. Bei Studentim waren meine großartigen Kolleginnen und ich verantwortlich für die Organisation eigener Veranstaltungen, der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die das bunte und reichhaltige jüdische Leben in Berlin beeinflussen und ich habe mich um die Erstellung und den Versand unseres monatlichen Newsletters als auch um die Aktualisierung und Verwaltung in den sozialen Medien in Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen gekümmert.

Studentim ist ein tolles Team und innerhalb meiner Vereinsfunktion habe ich erst sehen können, welche Anstrengungen die vielen Menschen hinter den Veranstaltungen haben.
Als Besucher jener Veranstaltungen wiederum habe ich die Vorzüge eines zentralen Kalenders wie dem BJE Calendar kennen gelernt. Heutzutage gibt es so viele Angebote innerhalb der Berliner jüd. Gemeinschaft, das für jeden Interessenten etwas dabei ist – ob religiös, säkular, nicht-jüdisch oder wie auch immer. Da kann man schnell den Überblick verlieren.
Das war vor 10-15 Jahren deutlich anders!

Der Berlin Jewish Events Calendar soll letztlich helfen, einen Überblick über eben jenes bunte Leben zu geben und soll eine unkomplizierte Anlaufstelle für all diejenigen sein, die daran teilhaben möchten. Und diese Website möchte noch mehr! Aber seien Sie gespannt, was noch kommen wird.

Berlin hat eine lange und reichhaltige jüdische Geschichte. Wir alle wissen, dass das nicht immer so war. Nach der Shoah lag das jüdische Leben brach und so manch noch zu rettende Synagogue, die Kristallnacht, Krieg und Bombardements überlebt hatte, wurde dennoch abgerissen, weil es schlicht und einfach keine Juden mehr gab. Hier fällt mir zum Beispiel das Fraenkelufer in Kreuzberg ein
Die Immigration vieler jüdischer Menschen aus den ehemaligen sowjetischen Staaten hat den Gemeinden in den 1990er Jahren einen ungeheuren Mitgliederschub gegeben, was die damals doch kleine jüdische Gemeinschaft aus Shoah-Überlebenden und Rückkehrern aus dem Exil vor eine gewaltige Herausforderung gestellt hat. Aber es wurde geschafft!

Dennoch brauchte es lange, bis sich in Berlin tatsächlich wieder ein buntes jüdisches Leben etablieren konnte. Und das ist heute der Fall! Die jüdische Gemeinschaft in Berlin lebt, ist bunt und vielseitig!
Egal wie man tickt, egal welche politische Meinung oder religiöse Ausrichtung man hat. Heute ist so vieles innerhalb der jüd .Gemeinschaft in Berlin möglich, dass sich jeder eigentlich frei entfalten und verwirklichen kann.

In den Synagogen und Begegnungszentren hört man neben Deutsch und Russisch immer mehr Englisch, Hebräisch, Ungarisch, Französisch, Italienisch und viele weitere Sprachen. Und auch da fällt mir wieder das Fraenkelufer ein, dass nicht nur an den hohen Feiertagen inzwischen aus allen Nähten platzt und hoffentlich alsbald den vor Kurzem von Raed Saleh (SPD) geforderten Neubau des ehemaligen Hauptgebäudes bekommen wird.
Also, selbst wenn man häufig auf den verschiedenen Veranstaltungen jede Woche ist, sieht man nicht allzu oft dasselbe Gesicht mehrmals. Auf der anderen Seite sind es diese jungen Menschen aus allen nur erdenklichen Ecken, die oft die Initiative ergreifen und tolle Veranstaltungen und Projekte auf die Beine stellen.

Ich bin davon sehr beeindruckt und ich hoffe, dass ich es schaffen kann, mit Hilfe des BJE Calendar Ihnen einen Überblick über all diese tollen Dinge zu geben.

An dieser Stelle möchte ich mich auch beim JDC – dem American Jewish Joint Distribution Committee für die Initiierung und Betreuung des Projektes und den über 30 angegliederten Organisationen für die Kooperation bedanken. Auch an Samantha N. geht mein Dank, die in ihrer Zeit in Berlin sich toll um die Betreuung des Kalenders gekümmert hat.

Ich trete also in große Fußstapfen und hoffe, dies gut ausfüllen zu können.

Auf geht’s!

 

*** ENGLISH ***

Hello everybody,

For a long time, there was hardly any news about the Berlin Jewish Events Calendar and hardly any current events. But that’s over, the very popular calendar is back!

I would like to briefly introduce myself to the readers and users of this website and the BJE calendar.
I am Kay and to some of you still known as board member of Berlin’s largest and independent Jewish student initiative Studentim e.V.
At Studentim, my lovely colleagues and I were responsible for organizing our own events, collaborating with other organizations that influence the colourful and rich Jewish life in Berlin, and I was responsible for editing and sending our monthly newsletter as well as updating as well as managing the social media feeds in collaboration with my colleagues.

Studentim is a great team and within my job in Studentim I was able to see which major efforts the many people behind the events have to face.
As a visitor of those events I got to know the advantages of a central calendar like the BJE Calendar. Nowadays there are so many offers within Berlins Jewish community that has something for everyone – religious, secular, non-Jewish or whatever. You easily lose the plot.
That was very different 10-15 years ago!

The Berlin Jewish Events Calendar should help to provide an overview of that colourful life and should be an uncomplicated resource for all those who want to participate from this. And this website wants more! But look forward to what’s to come.

 

Berlin has a long and rich Jewish history. We all know that was not always the case. After the Shoah, Jewish life had come to a standstill, and many still-to-be-saved synagogues that survived Kristallnacht, war, and bombardment had been demolished because there were simply no Jews left. I like to mention the Fraenkelufer synagogue in Kreuzberg, a good example.
The immigration of many Jews from the former Soviet states in the 1990s has provided the Jewish communities with an immense membership push. It was a huge challenge for the then small Jewish community of Shoah survivors and returnees from exile to integrate all these new members. But they made it!

Like I mentioned before, it took a very long time before a colourful Jewish life could actually be established in Berlin. But that is the case today! The Jewish community in Berlin lives, is colourful and versatile!
No matter how you tick, no matter which political opinion or religious orientation you have. Today so much is possible within the Jewish community in Berlin that everyone can actually develop freely and realize their inner selves.

In the synagogues and community centres one can hear next to German and Russian more and more English, Hebrew, Hungarian, French, Italian and many other languages. And again, the Fraenkelufer comes to my mind. Not only on the high holidays is it bursting at the seams and hopefully the reconstruction of the former main building, as recently demanded by the politician Raed Saleh (social democratic party), will soon be realised.
So, even if you are often participating in one of the various Jewish events, you don’t see the same face twice. On the other hand, it is these young people from all possible corners of the world who often take the initiative to organize great events and projects.

I am very impressed and I hope that I can manage to give you an overview of all these great things with the help of the BJE Calendar.

Nevertheless, I would like to thank the JDC – the American Jewish Joint Distribution Committee for the initiation and support of this project and the over 30 affiliated organizations for the cooperation. Also, a big thank you to Samantha N., who took great care of the calendar during her time in Berlin.

So, I’m stepping in big footprints and hope I will be able to fulfil my task.

Here we go!

 

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