Erster Rainbow Shabbat in Berlin am 12. August 2016

Unsere im Sommer 2016 gegründete Gruppe „Rainbow Chavurah Berlin“ veranstaltete am 12. August 2016 das erste größere Event: Ein „Rainbow Shabbat“ in den Räumen des Ernst-Ludwig-Ehrlich-Studienwerkes mit gemeinsamem Kerzenanzünden, Kiddusch, einem tollen (von der Leo Baeck Foundation gestifteten) Essen und einer spannenden Diskussionsrunde.
Trotz Sommerloch fanden sich fast dreißig Menschen ein – aus den jüdischen Gemeinden, ELESianer*innen, Berliner*innen und Gäste, Freund*innen – manche mit religiösem Hintergrund und andere, die ihr Jüdischsein nicht religiös leben. Beim gemeinsamen Essen konnten wir uns in Ruhe kennen lernen und austauschen, bevor wir dann mit einem Vortrag zu „Resilience: Queer life in Berlin“ in die inhaltliche Diskussion über die Geschichte queeren und jüdischen Lebens ab dem 19. Jahrhundert einstiegen.
Der Vortrag markierte einen bewussten Einstieg in eine, so hoffen wir, breitere Auseinandersetzung darüber, was queeres Leben in jüdischen Zusammenhängen in Deutschland bedeutet: Wir möchten mit ehemaligen Mitgliedern von jüdischen lesbisch-schwulen/trans*-Gruppen in Kontakt kommen, von ihren Erfahrungen hören und unseren eigenen Platz im Jetzt finden. Unser Gespräch darüber hat nun begonnen und es war sehr schön zu sehen, wie viele Menschen sich davon angesprochen fühlen und sich mit ihrer ganz eigenen Geschichte einbringen. Wir möchten diesen Raum bewahren und fortentwickeln.

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